Privat-Haftpflicht – diese Versicherung ist ein Muss!

Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Policen überhaupt, die jeder Einzelne in Anspruch nehmen sollte. Die Privat-Haftpflicht kommt für Schäden auf, die der Versicherte an fremden Sachen, Personen oder an fremdem Vermögen verursacht. Hat der Betroffene keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, so können hohe Kosten die Folge sein, die mitunter den finanziellen Ruin bedeuten können. Der Versicherer tritt für Schäden ein, bei welchen die Schuld des Versicherungsnehmers zweifelsfrei bewiesen ist. Auch bei fahrlässigen Beschädigungen kann die Versicherungsgesellschaft um Unterstützung gebeten werden.

Beispiele für Haftpflichtschäden

Verursacht der Versicherte beispielsweise ein Brandloch im Teppich des Nachbarn oder geht die Brille des Bekannten zu Bruch, dann sind dies typische Schäden, für welche eine private Haftpflichtversicherung aufkommt. Schäden allerdings, die durch Gefälligkeitsleistungen entstehen, zählen nicht zum Versicherungsschutz. Unter Gefälligkeitsleistungen wird zum Beispiel die Hilfestellung bei einem Umzug verstanden. Wird hierbei etwa der Schrank durch den Transport durch den Hausflur in Mitleidenschaft gezogen oder das Geschirr in einem Umzugskarton zerstört, so haftet der Versicherer für diesen Schaden nicht.

So können Versicherte einen Schaden bei der Haftpflichtversicherung geltend machen

Kommt es zu einem der oben beschriebenen Schadensfälle, dann ist die eigene Versicherungsgesellschaft unverzüglich darüber zu informieren. Die Geltendmachung eines Schadens muss stets in schriftlicher Form erfolgen. Damit die Versicherung den finanziellen Aufwand und den Schaden beurteilen kann, wird ein Schadensgutachten erstellt. Aus diesem gehen die Art des Schadens, dessen Hergang sowie die anfallenden Kosten hervor. Für die bessere Beurteilung des Schadens obliegt es dem Versicherungsnehmer, diesen möglichst präzise zu dokumentieren.

So sollte beispielsweise nicht nur aufgeschrieben werden, wie sich der Vorfall ereignet hat. Die Versicherungsgesellschaft zieht auch Fotografien heran, um den Zustand einer beschädigten Sache zu beurteilen. Ist es dem Versicherten möglich, Fotos bei der Schadensmeldung mit einzureichen, dann ist darauf zu achten, dass diese über zweierlei Dinge Auskunft geben sollten: Sie müssen aussagen können, wie es sich mit der beschädigten Sache vorher und auch nach dem Schaden verhält.

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